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Mitteilung » Kreis-Leichtathletik-Verband Rostock e.V.
Rostocker Triatholon-Verein trumpft auf (22. April 2018)
Die Spitzengruppe der Marathonis auf einem Steilküstenabschnitt in Ahrenshoop.
Quelle: Frank Burger
Die Teilnehmer des Darß-Marathons gehen auf die Strecke.
Quelle: Frank Burger
Die Läufer sind auf der Strecke.
Quelle: Frank Burger
Laura Michel (TriZack Rostock) lässt die Zweitplatzierte weit hinter sich.
Quelle: Frank Burger
Teilnehmer des Marathons laufen durch den Darß-Wald.
Quelle: Frank Burger
Die Gewinner der Langstrecke beim Marathon-Wochenende auf dem Darß kommen vom Verein TriZack aus Rostock. Angesichts des Wetters gab es bei Teilnhmern und Organisatoren gute Laune.

Wieck. Traumhaft – wer es nicht ausdrücklich gesagt hat, der hat es im tiefsten Herzen gefühlt. Es war einfach ein traumhaftes Wochenende beim 13. Darß-Marathon. Von Freitag bis Sonntag konnten sich die Organisatoren und die Teilnehmer an Sonne satt erfreuen.Es war aber auch nicht zu heiß – ein kleines Lüftchen wehte und so konnten die Läufer des Marathons auf Rekordjagd gehen.

TriZack dominiert Langstrecke

Die lange Strecke der Veranstaltung war fest in der Hand des Rostocker Triathlon-Verein TriZack. Bei den Männern gewann Martin Schütt, bei den Frauen Laura Michel. Wieder reichte es für den Berliner und zweimaligen Darß-Marathon-Sieger Marco Resech nicht zum angestrebten dritten Sieg. Es wurde mit 17 Sekunden Rückstand auf Platz zwei verwiesen. „Es war gut, dass ich so einen starken Widersacher hatte. Ich brauche Wettkampfhärte für Hamburg. Dort will ich mich für den Ironman auf Hawaii qualifizieren“, so Martin Schütt. Laura Michel siegte hingegen mit klarem Vorsprung vor Silja Rohlfing aus Elmshorn.

Gute Laune bei Teilnehmern und Organisatoren

Gute Laune war aber grundsätzlich bei allen zu spüren: Organisatoren und Teilnehmer hatten einfach Spaß an ihrem Tun. „Nur beim ersten Mal und vor vier Jahren war ich nicht dabei. Sonst immer“, sagte Christoph Lau aus Berlin, „Es war leicht und locker. Hier ist es immer wieder schön“, fügt er hinzu. Und Kai Müller aus Rostock sagt des Satz des Tages: „Der Darß macht es den Leuten einfach!“

400 Helfer sorgen für reibungslosen Ablauf

Dass es einfach aussieht, dafür sorgen über 400 freiwillige Helfer, die das Wochenende auf die Beine stellen. Denn der Darß-Marathon besteht nicht nur aus der großen Strecke über 42,125 km. Während am Freitag das Wochenende mit einen kulturellen Programm eingeläutet wird, werden am Sonnabend schon die Laufschuhe geschnürt.

Neuer Zehn-Kilometer-Lauf findet Anklang

Neu im Programm ist der 10km-Lauf, der bei den Sportlern großen Anklang fand. Natürlich geht es da vielen um die Teilnahme, um das Bewältigen dieser Distanz, doch auch auf dieser Strecke wird von einigen Sportlern „ernst gemacht“. Nach nur 33 Minuten lief Fabian Gering vom 1. LAV Rostock über die Ziellinie. Der Plauener, der für die Ostseestädter an den Start geht, ist amtierender Vize-Europameister über die 10 000 m in der U20. Mit seinem Lauf, hat das Lauftalent nun eine Marke auf den Darß gesetzt. Diese Art von sportlicher Leistung blieb aber am Sonnabend einzigartig. Denn in den folgenden Läufen standen die Bambinis, die Kinder- und Jugendlichen und die Familien im Vordergrund. Wie immer bot der Bambini-Lauf viel Aufregung bei den kleinen Sportlern und deren Eltern. Den Mini-Familien-Marathon gewann wie in den Vorjahren zuvor die Familien Seemann. Vater Jan lief mit seinen Zwillingen geschlossen als erste Familie durchs Ziel.

Darß-Marathon als Familientreff

So ist der Darß-Marathon seit vielen Jahren ein Familientreff, der sich nicht nur auf Einheimische bezieht. Beate Grünhagen aus Dresden und Catrin Graff sind seit vier Jahren dabei. „Catrin überredet mich jedes Jahr auf dem Dresdner Weihnachtsmarkt hier her zu fahren. Sie schafft es immer wieder“, sagt Beate. Beide strahlen und man spürt: auch sie sind ein Teil der Familie.

Mysterium bei Siegerehrung

Ein kleines Mysterium gab es dennoch bei der Siegerehrung. Bei der Altersklassenwertung im Halbmarathon wurde Jörn Scheder aus Leegebruch aufgerufen. Der Herr des Jahrgangs 1921 hat die Strecke laut Protokoll in 1:48 h bewältigt. Zur Siegerehrung war er allerdings nicht anwesend. Ein Fehler oder eine grandiose Leistung? Geklärt werden konnte dies nicht. „Fehler passieren immer mal. Wir lernen jedes Mal hinzu“, so ein aufgeräumter Yves Scharmberg, der Hauptorganisator des Laufes. „Im nächsten Jahr werden wir zum Beispiel alle Läufe am Sonnabend am Zieleinlauf des Marathons starten lassen. So wollen wir die Zeitmessung auch bei diesen Läufen verbessern“, versicherte er.

Ergebnisse:

Marathon

Männlich:

1. Martin Schütt TriZack Rostock 2:51:00 h2. Marco Resech Berliner TSV 2:51:17 h3. Stefan Mast Neubrandenburg 2:55:04 h

Weiblich:

1. Laura Michel TriZack Rostock 3:27:30 h2. Silja Rohlfing Elmshorn 3:30:47 h3. Sandra Otto Makkleeberg 3:39:40 h

Frank Burger
(Quelle: http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ribnitz-Damgarten/Rostocker-Triatholon-Verein-trumpft-auf)
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Stand:  18. Januar 2019
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